Monday, August 16. 2010
Manchmal muss einem das Schicksal erst einen Schubs geben, bevor man sich bewegt. Dann wacht man auf, reibt sich die Augen und findet sich ganz plötzlich in einer neuen Welt wieder.... So etwa muss sich Alex gefühlt haben, nachdem (wie im letzten Bericht beschrieben) der Frust im Büro überhand nahm und sie die Faxen des Managements endgültig satt hatte.
Continue reading "Die Sache nimmt Form an!"
Sunday, August 1. 2010
Nach einigen eher durchwachsenen Wochen mit viel Regen zeigte sich der Winter nun endlich von der freundlicheren Seite. Zum Glück, denn trockenes Wetter wurde für das Betonieren der Bodenplatte dringend benötigt, nachdem dies bereits über eine Woche Verzögerung erfahren musste. Glücklicherweise konnte unser Zimmermann Fabian mit seinen Jungs die anstehenden Arbeiten kurzfristig so umstellen, dass der Projektplan weiterhin eingehalten werden kann. Noch eine Woche länger wäre das ohne weitreichendere Konsequenzen nicht zu verkraften gewesen.
Continue reading "Ereignisreiche Tage"
Sunday, July 18. 2010
Der Spuk ist zu ende, nach Wochen von Schlafentzug durch die nächtlichen und früh morgendlichen Spielzeiten bei der Fussball-WM. Leider nicht ganz mit dem erhofften Ausgang, dennoch muss man der Fairness halber zugeben, dass die beste Mannschaft gewonnen hat und das wohlverdient. Ein Urteil, dem sich auch unsere holländischen Freunde hier zähneknirschend anschließen mussten.
Continue reading "Erdarbeiten"
Monday, July 5. 2010
Es ist passiert – endlich. Rechtzeitig zum Matariki, dem Neujahrsfest der Maori überraschte uns das Bauamt mit der Nachricht, dass die Prüfung unseres Bauantrags abgeschlossen und die Baugenehmigung erteilt sei – nach beinahe 4 Monaten! Es grenzt fast an Wunder, dass die gesamte Planung nach dieser Ewigkeit nicht völlig über den Haufen geworfen war, aber irgendwie hatte es unser Builder Fabian geschafft, die ganze Mannschaft bei Fuß bereit zu halten.
Continue reading "History in the Making!"
Saturday, June 5. 2010
Das organisierte Verbrechen regiert die Stadt und verbirgt sich hinter dem Namen Baubehörde! Wehe dem, der sich mit dieser Institution einlässt, die sich so unscheinbar unter dem Deckmantel der Stadtverwaltung verbirgt. Schon nach kurzer Zeit wird einem die Rollenverteilung in dieser ungleichen Beziehung klar vor Augen geführt zusammen mit der Tatsache, dass die Behörde offenbar über dem Gesetz steht und schalten und walten kann, wie sie will. Sollte der antragstellende Normalbürger es wagen, sich über diese Behandlung zu beschweren, wird er sich den Zorn in Form von weiteren Schikanen zuziehen und alles damit nur noch schlimmer machen.
Continue reading "Behördenwillkür"
Wednesday, April 28. 2010
Jaja, ich weiß, es ist schon wieder eine kleine Ewigkeit her seit unserem letzten Lebenszeichen und es tut uns auch soooo leid. Das liegt zum einen daran, dass einfach nicht viel passiert ist und zum anderen, dass wir vor lauter Stress einfach nicht dazu gekommen sind. Klingt komisch, is aber so. Zunächst einmal neigte sich unser Langzeit-Besuch nun doch allmählich dem Ende zu und wir zogen noch einmal alle Register für ein abwechslungsreiches Finale mit allem, was Wellington zu bieten hatte. Selbst die Elemente schienen sich dem anzuschließen und machen mit Sturmböen von bis zu 140km/h deutlich, warum die Stadt "Windy Wellington" genannt wird.
Continue reading "Rechenspiele"
Monday, March 8. 2010
Der März ist da, schon wieder 6 Wochen um seit unserem letzten Bericht. Und umso erschreckender, dass auf unserer Baustelle noch immer kein Spatenstich getan worden ist. Genaugenommen sind wir noch nicht viel weiter als im Januar, was vor allem daran liegt, dass ab Weihnachten fast das gesamte Geschäftsleben für gut einen Monat zum Erliegen kommt. So gelang es unserem Zimmermann zum eigenen, vor allem aber unserem Frust bis heute nicht, alle benötigten Angebote von Zulieferern und Subunternehmern einzuholen.
Continue reading "Im Süden nix neues"
Sunday, January 17. 2010
Das neue Jahr hat begonnen, unser viertes Down Under und noch immer fühlen wir uns hier sehr wohl. Nachdem beim Grossteil der Firmen im Lande über die Feiertage das Geschäftsleben bis tief in den Januar hinein fast komplett zum Erliegen gekommen ist, nimmt unser Hausbau allmählich Gestalt an - zumindest auf dem Papier. Weihnachten verbrachten wir mit unserem Builder Fabian, seiner Freundin Maria und ihrem Mitarbeiter Martin bei uns daheim mit einer großen und sehr produktiven Planungs-Session, aufgelockert durch gemeinsames Frühstück und späteres Grillen, aus der bis auf ein paar Details unser finaler Entwurf hervorging.
Continue reading "Krieg am Gartenzaun"
Thursday, December 24. 2009
...um unser diesjähriges Geschenk drunter zu legen. Denn - jawohl - wir haben es wider aller Erwartungen gerade noch rechtzeitig zur Bescherung geschafft: Unser Grundstück, und noch dazu unseren ursprünglichen Favoriten, den wir aufgrund der schwierigen Bedingungen vor Ort seinerseits schon einmal ziehen lassen mussten.
Continue reading "Einen riesengroßen Weihnachtsbaum brauchen wir..."
Wednesday, December 9. 2009
Um es vorweg zu nehmen: Leider nix neues zu unserem Hausprojekt. Trotz aller Mühen scheiterten alle bisherigen Versuche entweder aufgrund der schwierigen Bedingungen vor Ort, bzw. daran, dass wir niemanden gefunden haben, der dort dazu in der Lage ist, uns dort ein bezahlbares Haus hinzustellen, oder an wenig kompromissbereiten Verkäufern mit abgehobenen Preisvorstellungen. Nichtsdestotrotz, wir geben nicht auf - irgendwann wird sich schon etwas finden, auch wenn die Alternativen nicht gerade zahlreicher werden. Besser in Ruhe warten, als zu viele Kompromisse eingehen und/oder zu viel zu bezahlen.
Continue reading "Nur die Harten kommen in den Garten"
Sunday, October 18. 2009
In den vergangenen Wochen war ziemlich der Wurm drin - in mehrerer Hinsicht. Es fing damit an, dass und das Radio eines Morgens mit der Nachricht über ein schweres Erdbeben vor der Küste von Samoa weckte. Erdbeben sind ja nun hierzulande nichts besonders, jeden Tag wackelt es hier mehrfach, die meisten davon allerdings kaum spürbar. Dieses jedoch war schon recht heftig, wenn auch zu weit entfernt für direkte Auswirkungen. Die Einwohner von Samoa hatten da leider weniger Glück und wurden zuerst vom Beben und anschließend vom zugehörigen Tsunami böse erwischt. Der Grad der Zerstörung und die Opferzahlen zeichneten sich aus dem anfänglichen Chaos mit den eintreffenden Nachrichtenmeldungen erst nach und nach ab, und Neuseeland blickte mit sorgenvollem Blick hinüber zum schwer gebeutelten Inselnachbarn, schickte Hilfe und spendete Geld. Nur zu gut kann man in Neuseeland, auch "Shaky Island" genannt, nachfühlen was es heißt, von den Naturgewalten gebeutelt zu werden.
Continue reading "Katerstimmung"
Wednesday, September 30. 2009
Es herrscht Krieg in Mittelerde - zumindest virtuell - und diesmal nicht zwischen Hobbits, Elben und Orks, sondern Radfahrern und Autofahrern. Aber wie konnte es dazu kommen? Der Konflikt auf den oft engen und kurvigen Strassen gärte schon länger, unmittelbarer Auslöser jedoch war ein Unfall in Auckland vor einigen Tagen, bei dem eine Autofahrerin ein Stoppschild missachtet hatte und in eine Gruppe von Hobbyradlern gefahren war. Dabei wurden 4 Radler verletzt, einer davon schwer.
Continue reading "2 gegen 4"
Saturday, September 12. 2009
Jaja, so kann's gehen, wenn man sich schon zu sicher fühlt und der Wunsch Vater des Gedanken ist. Nachdem wir nach zähem Ringen mit den Eigentümern unseres Grundstücks endlich eine Einigung gefunden hatten, schien das härteste Stück Arbeit getan. Grundstücke wachsen eben auch hierzulande nicht auf den Bäumen und wenn man erst mal eins hat, sollte der Rest eigentlich machbar sein. Dachten wir. Eigentlich.
Continue reading "Warteschleife"
Saturday, August 1. 2009
Gerade wenn man denkt, man hätte die große Chance vertan, renkt sich alles wie von Wunderhand wieder ein. So auch in unserem Fall. Kurz nachdem wir unser "neues" Angebot für das "alte" Grundstück abgegeben hatten, meldete sich der Makler und teilte uns mit, dass sich unsere konkurrierenden Mitbieter nach Rücksprache mit ihrem Architekten entschlossen hatten, nicht für dieses Grundstück zu bieten, aus Kostengründen, wie wir später erfuhren.
Continue reading "SONDERMELDUNG - Mer ham's!"
Sunday, July 26. 2009
Recht wenig war hier in den letzten 6 Wochen los, aber davon eine ganze Menge. Angesichts des nasskalten und oft stürmischen Winterwetters beschränkten sich unsere üblichen Outdoor-Aktivitäten Segeln und Radfahren eher auf eine Minimum, oder nahmen ein unrühmliches Ende, wenn man es doch einmal versuchte. So frischte der Wind bei einer Segelregatta immer weiter bis hin zu Sturmböen auf und machte es am Ende fast unmöglich, das Boot wieder heil in den Hafen und auf den Trailer zu manövrieren. Der Anlegeversuch mussten wir unsanft mit dem Bootssteg Bekanntschaft machen, was einen kleinen aber hässlichen Riss im Bootsrumpf hinterließ, so dass wir weitere Versuche aufgaben, es auf den Trailer zu ziehen und es statt dessen einfach am Steg zurückließen, bis der Wind abflaute. Aber wie man hier sagt: "Ein Boot ist ein Loch im Wasser, wo man Geld reinschmeißt!" Dem ist nichts hinzuzufügen.
Continue reading "Projekt Hausbau, erster Teil!"
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