...um unser diesjähriges Geschenk drunter zu legen. Denn - jawohl - wir haben es wider aller Erwartungen gerade noch rechtzeitig zur Bescherung geschafft: Unser Grundstück, und noch dazu unseren ursprünglichen Favoriten, den wir aufgrund der schwierigen Bedingungen vor Ort seinerseits schon einmal ziehen lassen mussten.
Was war geschehen? Nach den vergangenen Misserfolgen wurden die Alternativen zunehmend weniger und wir waren gezwungen uns Grundstücke anzuschauen, die wir zuvor noch als uninteressant oder zu schwierig ausgeschlossen hatten. Irgendwann dabei kam uns der Gedanke, dass diese Objekte offenbar noch schwieriger und kostspieliger zu bebauen sind als jenes Allererste. Warum also nicht noch mal einen neuen Versuch wagen? Wir hatten mittlerweile eine neue Baufirma gefunden, die flexibel und vielseitig genug zu sein schien, mit verschiedensten Bedingungen umgehen zu können und alle anderen Kriterien hatte jenes Grundstück bereits erfüllt. Zudem wussten wir, dass die Besitzer es sehr gerne bis Weihnachten los sein wollten. Also ließen wir unseren Builder Fabian noch einmal darauf los. Was folgte war ein Wechselbad der Gefühle, während dessen sich die Meldungen "geht"..."geht nicht" abwechselten, bis schließlich am gleichen Abend feststand, dass es machbar und höchstwahrscheinlich bezahlbar ist. Bereits am folgenden Tag gaben wir daraufhin ein neues Angebot ab und kaum 3 Stunden später kam die ersehnte Botschaft, dass wir den Zuschlag erhalten hatten...endlich, nach fast einem halben Jahr Suche, Hoffen und Bangen.

Seitdem nun liefen die Arbeiten für das nötige Darlehen und die Eigentumsübertragung auf vollen Touren, damit alles noch vor den Feiertagen über die Bühne ging und wir uns in der freien Zeit bis ins neue Jahr voll in die weitere Planung stürzen konnten. Zeit wurde dabei keine verschwendet, bereits für den 1. Weihnachtstag war ein großes Planungsmeeting mit Fabian und seiner Freundin/Geschäftspartnerin geplant, versüßt mit gemeinsamem Frühstück und anschließendem Grillen. Mit etwas Glück hoffen wir, die Planung und Vorbereitung der notwendigen Unterlagen für den Bauantrag bis Anfang Januar abzuschließen und nach Genehmigung irgendwann zwischen Anfang und Mitte Februar mit dem Bau beginnen zu können. Wenn dabei alles glatt geht (was natürlich nie der Fall ist - Beispiele dazu gibt es zur Genüge. Stimmt's Achim?) könnten wir dann vielleicht schon im April in unsere eigenen 4 Wände einziehen. Oder zumindest rechtzeitig vor dem nächsten Winter. Bis dahin liegen jedoch noch einige stressige Monate vor uns.
Aber zurück zum Tagesgeschehen, das sich zunehmend um Weihnachten drehte, aber dennoch trotz allgegenwärtiger Dekoration und permanenter "White Christmas" (!) Beschallung im Bemühen um besinnliche Weihnachtsstimmung angesichts sommerlicher Temperaturen kläglich scheiterte.

Wenn überhaupt ist es eher die Tatsache, dass sich in diese Zeit die Firmen im sowieso schon sehr verbreiteten sozialen Engagement scheinbar gegenseitig zu überbieten versuchen und Geld, Spielzeug, und Nahrungsmittel für Bedürftige sammeln, Strände von Müll befreien, oder mithelfen, Surf-Lifesaver (das Gegenstück zur DLRG) Clubhäuser neu zu streichen.

Ein anderer Grund mag auch der vorweihnachtliche Stress zu sein, wenn Kunden noch 2 Tage vor Heiligabend noch schnell palettenweise Waren verschicken oder der Projektplan fürs nächste halbe Jahr fertig werden soll. Willkommene Abwechslung bildete da der Marathon diverser Weihnachtsfeiern mit Freunden, Kollegen, Teams, Firmen, und die Weltpremiere von Peter Jackson's neuem Film "The Lovely Bones" in Wellington's schönstem und größten Kino, dem EMBASSY, zu der unter anderem auch Susan Sarandon zu Gast war und nebenbei im Interview verriet, was sie als Souvenir aus Neuseeland mitnimmt: Kiloweise Manuka-Honig. Dem können wir uns durchaus anschließen! Den Film selbst fanden wir allerdings - gemessen an Peter Jackon's Maßstäben - eher enttäuschend, als wir ihn in einer von Holger's Firma organisierten Preview-Vorstellung sahen. Kann eben nicht alles "Herr der Ringe" Niveau haben, wenngleich die Dreharbeiten zu "Der kleine Hobbit hier vor Ort bald starten sollen.
Wie auch immer, für dieses Jahr haben wir es überstanden und können 11 endlos lange Tage lang die Beine hochlegen und Kräfte fürs neue Jahr sammeln. Und das wird es in sich haben, aber davon erzählen wir ein andermal. Bis dahin
FROHE WEIHNACHTEN und einen
GUTEN RUTSCH!!!!